Ãœberblick und Dateiverwaltung Script

Aus GNU/Linux User Group Kaiserslautern

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Aktuelle Version

Inhaltsverzeichnis

[bearbeiten] Hilfe

Programminterne Hilfe mit --help oder -h Beispiel: cat --help


Handbuchseiten gibt es für viele Konfigurationsdateien, Kommandos und anderes. Jede Handbuchseite gehört zu einem Kapitel. Die wichtigsten sind:

  • 1 - Benutzerkommandos
  • 5 - Konfigurationsdateien und Dateiformate
  • 8 - Kommandos zur Systemadministration


Der Befehl "man mount" gibt die erste gefundene Seite aus. In Kapiteln sucht man mit "man 2 mount" für das Kapitel 2 - Systemaufrufe. "man 8 mount" gibt den Systemaufruf mount() wieder. Mit mount -a gibt man alle Kapitel aus.


Handbuchseiten liegen in /usr/share/man/.


Spracheinstellung mittels: man -L de apropos


Navigation in Manualpages:

  • Cursor hoch/runter
  • Suchen: /
  • Nächster / letzterer Fundort: N bzw. Shift N
  • Ende: Q


"apropos find" liefert alle Kommandos mit "find" in der Beschreibung

"whatis apropos" liefert eine Beschreibung zum Befehl


Info-Seite stehen in /usr/share/info. Beispiel: info time


Howtos sind meistens unter /usr/share/doc/ zu finden. Oder auf http://tldp.org (the Linux Documentation Projekt)


[bearbeiten] Linux-Werkzeugkasten Prinzip

Jedes Programm tut nur eine Sache, die aber ganz besonders gut.


"man bash" findet die Handbuchseite /usr/share/man/man1/bash.1.gz, dekrompimiert sie mit gzip und gibt sie auf ein Terminal durch "groff" formatiert aus. Durch less und more kann man blättern.


Es gibt verschiedene Shell. Die am häufigsten anzutreffen ist die Bash - Bourne-Again-Shell. Die klassische Bourne-Shell "sh" ist meistens ein Verweis auf die bash. Dies zeigt: "whatis sh"


Zwei Arten von Kommandos: Interne und externe Kommandos.

  • Interne: echo, exit oder type
  • Externe: sort, who oder ls - diese sind unter /bin oder /usr/bin zu finden.
  • Kontrollieren kann man das mit type echo, type sort


Kommandozeile orinientiert sich an emachs oder vi

  • Historyfunktion: Cursor hoch/runter
  • In der History suchen: Shift+R
  • Autovervollständigung: Tab / doppelTab - Dateiliste
  • Blättern: Shift+Bild
  • Anmerkung: Tastaturkürzel stehen auf Seite 42


Absolute, relative Pfade

  • .. - übergeordnetes Verzeichnis
  • . - gleiches Verzeichnis
  • Aufruf von Programmen meist mit ./Programmname bzw.: ./configure

Tabellenformat

  • ls -F
  • klassifiziert ausführbare Dateien mit *, / sind Verzeichnisse, @ sind Links

Detailierte Ansicht:

  • ls -l

Suchmuster:

  • ls -l *.txt
  • ls -R sucht rekursiv

Zeigt aktuelles Verzeichnis an

  • pwd

Wechselt ins Homeverzeichnis

  • cd oder cd ~

wechselt in das vorherige Verzeichnis

  • "cd -"


[bearbeiten] Dateioperationen

mkdir

  • Verschachtelte Verzeichnisse anlegen mit mkdir -p bilder/urlaub/sommer

rmdir

  • Nur für leere Verzeichnisse. Mit rmdir -p können verschachtelte Verzeichnisse gelöscht werden.

rm

  • Für nicht leere Verzeichnisse.

cp

Beispiele:

  • "cp alterName neuerName"
  • "cp -a" - überschreibt existierende Dateien nicht
  • "cp datei /home/sascha/Documents" - Datei in Verzeichnis kopieren
  • "cp *.txt /home/sascha/Documents" - per Suchmuster kopieren
  • "cp -r /home/sascha/Documents /home/sascha/Documents1" - kopiert ganze Verzeichnisse
  • "cp -r /home/sascha/Documents /home/sascha/Documents1" - kopiert ganze Verzeichnisse und behält Zeitstempel, Eigentümer und Berechtigungen bei.

mv

  • Verschiebt Dateien. Gleiche Optionen wie cp. Nur der Verzeichniseintrag wird geändert, solange die Operation auf dem selben Datenträger durchgeführt wird.

rm

  • Löscht Dateien. Nur Schreibrechte sind im Verzeichnis relevant. Rechte und Eigentümer sind irrelevant.
  • "rm -r" - löscht ganze Verzeichnisse
  • "rm -rf" - löscht ganze Verzeichnisse und fragt nicht, wenn eine Datei einen anderen Eigentümer hat.


[bearbeiten] Symbolische Links

Dateien werden innerhalb des Dateisystem mittels Inodes organisiert. Dort sind Metadaten der Datei gespeichert. Nicht aber die Dateinamen. Diese liegen im Verzeichnis selbst. Ein Verzeichnis ist eine spezielle Datei, die eine Tabelle mit Dateinamen und Inodes speichert.

  • "ls -iaF Verzeichnis" - zeigt Inodes an

Soft links

  • "ln -s datei link" - legt einen symbolischen (Soft-)Link an. Überprüfung durch "ls -l datei link". Wird die Datei gelöscht, zeigt der Link ins Leere.

Hard links

  • "ln datei1 datei2" - damit teilen sich beide Dateien einen Inode. Die Datei wird tatsächlich gelöscht, sobald auch der letzte Eintrag des Inodes gelöscht ist.
  • "ls -l datei*" - zeigt in der zweiten Spalte einen Referenzzähler


[bearbeiten] Suchen und finden

find locate - Über updatedb wird ein neuer Index angelegt

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