Exkurs tar-cool
Aus GNU/Linux User Group Kaiserslautern
[bearbeiten] Exkurs bzgl.
[bearbeiten] Frage zum tar-Befehl:
Was passiert mit tar-ball beim auspacken, wenn Benutzer nicht im System existieren, denen im tar-Ball die Dateien zugeordnet sind?
Sascha sagt Dateien werden mit ids erzeugt, denen jedoch keine User im System zugeordnet sind.
tar
tar [OPTION]... [DATEI]...
-t, --list
Inhalt eines Archivs anzeigen
-x, --extract, --get
Dateien aus Archiv holen
-c, --create
neues Archiv erzeugen
-p, --same-permissions
Zugriffsrechte beim Auspacken erhalten
-l, --one-file-system
beim Erzeugen Dateisystem nicht wechseln
-f, --file=ARCHIV
Gerät oder Datei ARCHIV benutzen
Mit dem Befehl
tar cplf dateisystem_dev_hda2.tar
wird ein tar-Ball erzeugt (c), das den Dateien die gleichen Rechten erhält (p), der tar-Befehl bleibt in dem aktullem Dateisystem, und betrifft z.B. keine gemounteten Dateisysteme (l) und schreibt es in den tar-Ball mit dem Namen hda2.tar (f).
[bearbeiten] Sehr cooler Befehl zum Kopieren von ganzen Dateisystemen
cd /mnt/ && ( cd / && tar cplf - . ) | tar xpvf -
Denn hier wird zuerst in das gemountete Dateisystem gegangen, in welches die Daten kopiert werden sollen, um dann in einer Subshell (wegen der Klammerung) in das eigentliche Dateisystem zu gehen, das kopiert werden soll. Dort soll natürlich nur das lokale Dateisystem kopiert werden, dies aber mit Dateien und allen festgelegten Rechten. Dies geschieht durch den oben beschriebenen tar-Befehl. Letztendlich wird das vom ersten tar auf die Standartausgabe geschriebene vom zweiten tar wieder aufgefangen und auf dem gemountete Dateisystem wieder 'ausgepackt'. ...cool ne!

