Innotek VirtualBox

Aus GNU/Linux User Group Kaiserslautern

(Unterschied zwischen Versionen)
Wechseln zu: Navigation, Suche
Version vom 19:54, 7. Jul. 2007 (bearbeiten)
Sbahl (Diskussion | Beiträge)
(Seite angelegt)
← Zum vorherigen Versionsunterschied
Version vom 20:22, 9. Jul. 2007 (bearbeiten) (rückgängig)
Sbahl (Diskussion | Beiträge)
(Screenshot)
Zum nächsten Versionsunterschied →
Zeile 1: Zeile 1:
 +[[Image:Screenshot_VirtualBox.png|350px]]
 +
== Der Grund eine Virtuelle Maschine zu benutzen == == Der Grund eine Virtuelle Maschine zu benutzen ==
Um mir einen Eindruck von KDE 4 zu machen habe ich die [http://home.kde.org/~binner/kde-four-live/ Live-CD KDE 4 Alpha 2] heruntergeladen. Jetzt gab es 2 Möglichkeiten: Entweder das ISO-Image auf CD brennen und den Rechner damit booten, oder eine Software zu benutzen, die mir gleich einen kompletten PC simuliert. Das hat den großen Vorteil, daß sich alles in einem Fenster darstellen läßt und man keine CD brennen muss um damit zu booten. Als Virtualisierungssoftware habe ich mich für VirtualBox von innotek entschieden, da diese Software recht gut im Linux User abgeschnitten hat. Um mir einen Eindruck von KDE 4 zu machen habe ich die [http://home.kde.org/~binner/kde-four-live/ Live-CD KDE 4 Alpha 2] heruntergeladen. Jetzt gab es 2 Möglichkeiten: Entweder das ISO-Image auf CD brennen und den Rechner damit booten, oder eine Software zu benutzen, die mir gleich einen kompletten PC simuliert. Das hat den großen Vorteil, daß sich alles in einem Fenster darstellen läßt und man keine CD brennen muss um damit zu booten. Als Virtualisierungssoftware habe ich mich für VirtualBox von innotek entschieden, da diese Software recht gut im Linux User abgeschnitten hat.
Zeile 22: Zeile 24:
/etc/init.d/vboxdrv restart /etc/init.d/vboxdrv restart
starten. starten.
-* Nun sollte sich VirtualBox im K-Menü unter System starten lassen. Um nun KDE 4 auszuprobieren kann man eine neue virtuelle Maschine anlegen und im Assistenten auswählen, daß man keine Primäre Bootfestplatte haben möchte. Schliesslich braucht man die für eine Live-CD nicht unbedingt. Stattdessen kann man nach Abschluss des Assistenten direkt ein ISO-Image als Bootquelle angeben (Abbildung 1). Nach dem Starten der virtuellen Maschine wird auch schon von dem ISO-Image gebootet. Jetzt steht einen ausgiebigen Test von KDE 4 (Abbildung 2) nichts mehr im Wege. Aber Obacht. Es ist eine Alpha-Version und eigentlich nur für ganz Neugierige und Entwickler gedacht.+* Nun sollte sich VirtualBox im K-Menü unter System starten lassen. Um nun KDE 4 auszuprobieren kann man eine neue virtuelle Maschine anlegen und im Assistenten auswählen, daß man keine Primäre Bootfestplatte haben möchte. Schliesslich braucht man die für eine Live-CD nicht unbedingt. Stattdessen kann man nach Abschluss des Assistenten direkt ein ISO-Image als Bootquelle angeben. Nach dem Starten der virtuellen Maschine wird auch schon von dem ISO-Image gebootet. Jetzt steht einen ausgiebigen Test von KDE 4 nichts mehr im Wege. Aber Obacht. Es ist eine Alpha-Version und eigentlich nur für ganz Neugierige und Entwickler gedacht.
Autor: Sascha Bahl Autor: Sascha Bahl

Version vom 20:22, 9. Jul. 2007

Der Grund eine Virtuelle Maschine zu benutzen

Um mir einen Eindruck von KDE 4 zu machen habe ich die Live-CD KDE 4 Alpha 2 heruntergeladen. Jetzt gab es 2 Möglichkeiten: Entweder das ISO-Image auf CD brennen und den Rechner damit booten, oder eine Software zu benutzen, die mir gleich einen kompletten PC simuliert. Das hat den großen Vorteil, daß sich alles in einem Fenster darstellen läßt und man keine CD brennen muss um damit zu booten. Als Virtualisierungssoftware habe ich mich für VirtualBox von innotek entschieden, da diese Software recht gut im Linux User abgeschnitten hat.


Installationsschritte anhand von Kubuntu 6.06 Dapper Drake

deb http://www.virtualbox.org/debian dapper non-free 

hinzugefügt.

  • auf der Konsole als root oder per
sudo apt-get update 

ausführen und danach

apt-get install virtualbox

Eventuell sind noch Abhängigkeiten aufzulösen.

  • Wieder per ALT+F2 'kdesu kate' die Datei /etc/groups bearbeiten. Hier sollte eine neue Gruppe 'vboxusers' existieren. Dort hängt man sich einfach dazu. Etwa so:
vboxusers:x:19417:sascha
  • Nun muss noch ein Kernelmodul geladen werden:
/etc/init.d/vboxdrv setup

Sollte es dabei Schwierigkeiten geben sollte man sich die Logdatei unter /var/log/vbox-install.log genauer betrachten. Eventuell ist es notwendig sich die Quellen seines aktuell laufenden Kernels und die Header-Files runterzuladen. Beispielsweise das Paket 'linux-headers-2.6.15-26-386' und 'linux-source-2.6.15'. Natürlich müssen die Versionsnummer zu dem aktuell installierten Kernel passen. Den Kerneltreiber kann man später, sollte es erforderlich sein, mit

/etc/init.d/vboxdrv start

bzw.

/etc/init.d/vboxdrv restart

starten.

  • Nun sollte sich VirtualBox im K-Menü unter System starten lassen. Um nun KDE 4 auszuprobieren kann man eine neue virtuelle Maschine anlegen und im Assistenten auswählen, daß man keine Primäre Bootfestplatte haben möchte. Schliesslich braucht man die für eine Live-CD nicht unbedingt. Stattdessen kann man nach Abschluss des Assistenten direkt ein ISO-Image als Bootquelle angeben. Nach dem Starten der virtuellen Maschine wird auch schon von dem ISO-Image gebootet. Jetzt steht einen ausgiebigen Test von KDE 4 nichts mehr im Wege. Aber Obacht. Es ist eine Alpha-Version und eigentlich nur für ganz Neugierige und Entwickler gedacht.


Autor: Sascha Bahl

Persönliche Werkzeuge