Review GNU/Linux Installparty Kaiserslautern 2007

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-Entstanden aus der Idee etwas mehr Öffentlichkeitsarbeit zu leisten lud die Linux User Group Kaiserlautern zum 20.01.2007 zum Linux Installations- und Schulungstag 2007. Im Volksmund auch Installparty genannt. Durch die mittlerweile große Verbreitung und die wachsene Community wurde die Distribution Kubuntu in der Version 6.06 ausgewählt. Obwohl die Version 6.10 etwas aktueller war, bot die Version 6.06 jedoch 3 Jahre Support. Die LUG hat sich auch auf nur eine Distribution festgelegt, da die Installation einheitlich in der Gruppe durchgeführt werden sollte. Die Räumlichkeiten sowie Getränke und Beamer wurden freundlicherweise vom Begegnunszentrum der Caritas zur Verfügung gestellt.+= Die Idee =
 +Entstanden aus der Idee etwas mehr Öffentlichkeitsarbeit zu leisten lud die Linux User Group Kaiserlautern zum 20.01.2007 zum Linux Installations- und Schulungstag 2007. Im Volksmund auch Installparty genannt. Doch es sollte nicht nur installiert werden. Den Teilnehmern sollten auch ein paar Grundlagen vermittelt werden. Die ersten Schritte in eine freie Softwarewelt sollten so erleichtert werden. Durch die mittlerweile große Verbreitung und die wachsene Community wurde die Distribution Kubuntu in der Version 6.06 ausgewählt. Obwohl die Version 6.10 etwas aktueller war, bot die Version 6.06 jedoch 3 Jahre Support. Die LUG hat sich auch auf nur eine Distribution festgelegt, da die Installation einheitlich in der Gruppe durchgeführt werden sollte. Die Räumlichkeiten sowie Getränke und Beamer wurden freundlicherweise vom Begegnungszentrum der Caritas zur Verfügung gestellt. Von der Linux New Media gesponsert, konnte jeder Teilnehmer ein Easy Linux Starter Kit mit zwei Kubuntu-DVDs, inklusive Begleitheft, sowie eine Ausgabe der EasyLinux Zeitschrift mit nach Hause nehmen. Von Kubuntu selbst kamen außerdem zahlreiche Installations-CD's.
-Obwohl der offizielle Beginn um 14 Uhr war, kamen die ersten Teilnehmer schon um 12:30 Uhr. Zu früh, aber pünktlich genug um noch eine Pizza mitzubestellen, die sich die vielen Helfer der LUG nach den Vorbereitungen gönnten. Tische und Stühle wurden zu einem Halbkreis aufgestellt. In der Mitte einen Tisch nebst Beamer für die Vortragenden. Mit etwas Verspätung konnte es dann um ca 14:20 Uhr losgehen. Cord Mittauer erläuterte den Installationsvorgang von Kubuntu durch Mithilfe und Notebook einer Teilnehmerin. Die Installation konnte so von Jedem auf der Bearmerleinwand verfolgt werden. Die gemeinsame Installation fand allerdings sein Ende als es darum ging die Partitionierung vorzunehmen. Die zahlreichen LUG-Mitglieder konnten aber den Teilnehmern bei den individuellen Wünschen der Partitionierung kompetent weiterhelfen, so daß der Installationspart erfolgreich abgeschlossen werden konnte. 
-bald gehts weiter...+= Kubuntu-Installation =
 +Obwohl der offizielle Beginn um 14 Uhr war, kamen die ersten Teilnehmer schon um 12:30 Uhr. Zu früh, aber pünktlich genug um noch eine Pizza mitzubestellen, die sich die vielen Helfer der LUG nach den Vorbereitungen gönnten. Tische und Stühle wurden in U-Form aufgestellt. In der Mitte einen Tisch nebst Beamer für die Vortragenden. Mit etwas Verspätung konnte es dann um ca 14:20 Uhr losgehen. Cord Mittauer erläuterte den Installationsvorgang von Kubuntu durch die Mithilfe und Notebook einer Teilnehmerin. Die Installation konnte so von jedem auf der Beamerleinwand verfolgt werden. Die gemeinsame Installation fand allerdings sein Ende als es darum ging die Partitionierung vorzunehmen. Die zahlreichen LUG-Mitglieder konnten aber den Teilnehmern bei den individuellen Wünschen der Partitionierung kompetent weiterhelfen, so daß der Installationspart erfolgreich abgeschlossen werden konnte.
 += Geschichte und Grundlagen =
 +[[Image:Installparty2007_4.JPG|thumb|left|250px|Grundlagenschulung]]
 +Nach einer kurzen Pause ging es dann mit der Grundlagenschulung weiter. Jochen Kunz nahm die Teilnehmer und sicher auch den einen oder anderen aus der LUG mit auf eine Reise durch die Geschichte von Unix und damit zu Linux. Auch die Philosophie von Unix, die auch für Linux gilt, kam nicht zu kurz. Und so konnte man beispielsweise erfahren, daß unter Linux alles eine Datei ist oder daß ein Unixsystem aus mitunter hunderten von kleinen Programmen besteht. Jedes Programm ist für genau eine Aufgabe geschrieben worden, die jedoch perfekt gelöst ist. In einem wunderbar fliessenden Übergang erklärte Jochen das Dateisystem, wie es aufgebaut, wo Geräte eingehängt werden und daß es ein extra Dateisystem für die Geräte in Linux gibt. Das Proc-Filesystem!
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 += Arbeiten mit einer modernen Desktopumgebung =
 +[[Image:Installparty2007_5.JPG|thumb|right|250px|Grundlagenvermittlung KDE]]
 +So vorbereitet und mit den Wichtigsten Grundlagen vertraut führte Dennis Bahl in die Grundlagen des KDE-Desktops ein. Die Neu- und Umsteiger erfuhren hier, daß es nicht nur eine Arbeitsfläche sondern beliebig viele gibt, zwischen denen man wechseln kann und seine Programme so auf verschiedenen virtuellen Desktops ablegen kann. Auch die zusätzlichen Funktionen von Fenstern, die es unter Windows nicht gibt, wurden vorgeführt und erklärt. Und noch einiges mehr was wissenswert war und den Umgang mit einem modernen grafischen Desktop vermittelte. Die Teilnehmer konnten die dargestellten Funktionen an ihren eigenen Rechnern nachvollziehen. Daran anknüpfend führte Sascha Bahl den Rundgang weiter und vertiefte einige Funktionen wie zum Beispiel die Systemeinstellungen, die unter KDE vorgenommen werden konnten. Anschliessend wurden individuelle Fragen gelöst. Wie ändere ich die Auflösung des Monitors oder wie stelle ich die Audioausgabe ein.
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 += Ein erfolgreicher Tag geht zu Ende =
 +Obwohl das offizielle Ende der Veranstaltung um 18 Uhr geplant war, konnte die LUG die Teilnehmer doch bis 19:30 Uhr mit dem neuen System fesseln. Der Raum war bis 20 Uhr gebucht. Wie in einem Ameisenstaat wurde der Raum wieder in seinen Ursprungszustand versetzt. Dieser erfolgreiche Tag wurde durch ein gemeinsames Essen beim Vietnamesen abgerundet an denen sich auch einige Teilnehmer angeschlossen haben. Andere hatten eine weite Heimreise vor sich und mussten beispielsweise wieder bis nach Mainz zurück.
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 +Die Resonanz war durchgehend sehr positiv. Sowohl bei der LUG-Kaiserslautern als auch bei den Teilnehmern, denen es sehr viel Spaß gemacht hat. Schliesslich hatte jeder ein funktionierendes Linux-System auf seinen Computer, daß er mit nach Hause nehmen konnte, inklusive einiges an Grundlagenwissen um dort weiterzumachen, wo der Tag schliessen musste.
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 +== Dank ==
 +Die LUG bedankt sich bei allen Teilnehmern und namentlich bei allen Helfern und Mitwirkenden dieses Tages: Benjamin Schmidt, Jochen Kunz, Christian Holländer, Manfred Ferino, Roman Lenz, Ulrich Jung, Martin Kühnel, Dennis Bahl, rinne, Cord Mittauer, Peter-Jan Maljers und Sascha Bahl.
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-Image:Installparty2007_1s.JPG+Image:Installparty2007_1s.JPG|Geschichte und Philosopie
-Image:Installparty2007_2.JPG+Image:Installparty2007_2.JPG|Jetzt hatte schon jeder sein Linux
-Image:Installparty2007_3.JPG+Image:Installparty2007_3.JPG|Pause
-Image:Installparty2007_4.JPG+Image:Installparty2007_4.JPG|Grundlagen mit Jochen
-Image:Installparty2007_5.JPG+Image:Installparty2007_5.JPG|Dennis bei der KDE Schulung
-Image:Installparty2007_7.JPG+Image:Installparty2007_7.JPG|Pause und Erfahrungsaustausch
-Image:Installparty2007_8.JPG+Image:Installparty2007_8.JPG|Der Pinguin gwinnt Freunde
-Image:Installparty2007_9.JPG+Image:Installparty2007_9.JPG|Hilfe und Unterstützung war jederzeit verfügbar
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Version vom 23:15, 28. Jan. 2007

Inhaltsverzeichnis

Die Idee

Entstanden aus der Idee etwas mehr Öffentlichkeitsarbeit zu leisten lud die Linux User Group Kaiserlautern zum 20.01.2007 zum Linux Installations- und Schulungstag 2007. Im Volksmund auch Installparty genannt. Doch es sollte nicht nur installiert werden. Den Teilnehmern sollten auch ein paar Grundlagen vermittelt werden. Die ersten Schritte in eine freie Softwarewelt sollten so erleichtert werden. Durch die mittlerweile große Verbreitung und die wachsene Community wurde die Distribution Kubuntu in der Version 6.06 ausgewählt. Obwohl die Version 6.10 etwas aktueller war, bot die Version 6.06 jedoch 3 Jahre Support. Die LUG hat sich auch auf nur eine Distribution festgelegt, da die Installation einheitlich in der Gruppe durchgeführt werden sollte. Die Räumlichkeiten sowie Getränke und Beamer wurden freundlicherweise vom Begegnungszentrum der Caritas zur Verfügung gestellt. Von der Linux New Media gesponsert, konnte jeder Teilnehmer ein Easy Linux Starter Kit mit zwei Kubuntu-DVDs, inklusive Begleitheft, sowie eine Ausgabe der EasyLinux Zeitschrift mit nach Hause nehmen. Von Kubuntu selbst kamen außerdem zahlreiche Installations-CD's.


Kubuntu-Installation

Obwohl der offizielle Beginn um 14 Uhr war, kamen die ersten Teilnehmer schon um 12:30 Uhr. Zu früh, aber pünktlich genug um noch eine Pizza mitzubestellen, die sich die vielen Helfer der LUG nach den Vorbereitungen gönnten. Tische und Stühle wurden in U-Form aufgestellt. In der Mitte einen Tisch nebst Beamer für die Vortragenden. Mit etwas Verspätung konnte es dann um ca 14:20 Uhr losgehen. Cord Mittauer erläuterte den Installationsvorgang von Kubuntu durch die Mithilfe und Notebook einer Teilnehmerin. Die Installation konnte so von jedem auf der Beamerleinwand verfolgt werden. Die gemeinsame Installation fand allerdings sein Ende als es darum ging die Partitionierung vorzunehmen. Die zahlreichen LUG-Mitglieder konnten aber den Teilnehmern bei den individuellen Wünschen der Partitionierung kompetent weiterhelfen, so daß der Installationspart erfolgreich abgeschlossen werden konnte.


Geschichte und Grundlagen

Grundlagenschulung
Grundlagenschulung

Nach einer kurzen Pause ging es dann mit der Grundlagenschulung weiter. Jochen Kunz nahm die Teilnehmer und sicher auch den einen oder anderen aus der LUG mit auf eine Reise durch die Geschichte von Unix und damit zu Linux. Auch die Philosophie von Unix, die auch für Linux gilt, kam nicht zu kurz. Und so konnte man beispielsweise erfahren, daß unter Linux alles eine Datei ist oder daß ein Unixsystem aus mitunter hunderten von kleinen Programmen besteht. Jedes Programm ist für genau eine Aufgabe geschrieben worden, die jedoch perfekt gelöst ist. In einem wunderbar fliessenden Übergang erklärte Jochen das Dateisystem, wie es aufgebaut, wo Geräte eingehängt werden und daß es ein extra Dateisystem für die Geräte in Linux gibt. Das Proc-Filesystem!


Arbeiten mit einer modernen Desktopumgebung

Grundlagenvermittlung KDE
Grundlagenvermittlung KDE

So vorbereitet und mit den Wichtigsten Grundlagen vertraut führte Dennis Bahl in die Grundlagen des KDE-Desktops ein. Die Neu- und Umsteiger erfuhren hier, daß es nicht nur eine Arbeitsfläche sondern beliebig viele gibt, zwischen denen man wechseln kann und seine Programme so auf verschiedenen virtuellen Desktops ablegen kann. Auch die zusätzlichen Funktionen von Fenstern, die es unter Windows nicht gibt, wurden vorgeführt und erklärt. Und noch einiges mehr was wissenswert war und den Umgang mit einem modernen grafischen Desktop vermittelte. Die Teilnehmer konnten die dargestellten Funktionen an ihren eigenen Rechnern nachvollziehen. Daran anknüpfend führte Sascha Bahl den Rundgang weiter und vertiefte einige Funktionen wie zum Beispiel die Systemeinstellungen, die unter KDE vorgenommen werden konnten. Anschliessend wurden individuelle Fragen gelöst. Wie ändere ich die Auflösung des Monitors oder wie stelle ich die Audioausgabe ein.


Ein erfolgreicher Tag geht zu Ende

Obwohl das offizielle Ende der Veranstaltung um 18 Uhr geplant war, konnte die LUG die Teilnehmer doch bis 19:30 Uhr mit dem neuen System fesseln. Der Raum war bis 20 Uhr gebucht. Wie in einem Ameisenstaat wurde der Raum wieder in seinen Ursprungszustand versetzt. Dieser erfolgreiche Tag wurde durch ein gemeinsames Essen beim Vietnamesen abgerundet an denen sich auch einige Teilnehmer angeschlossen haben. Andere hatten eine weite Heimreise vor sich und mussten beispielsweise wieder bis nach Mainz zurück.

Die Resonanz war durchgehend sehr positiv. Sowohl bei der LUG-Kaiserslautern als auch bei den Teilnehmern, denen es sehr viel Spaß gemacht hat. Schliesslich hatte jeder ein funktionierendes Linux-System auf seinen Computer, daß er mit nach Hause nehmen konnte, inklusive einiges an Grundlagenwissen um dort weiterzumachen, wo der Tag schliessen musste.


Dank

Die LUG bedankt sich bei allen Teilnehmern und namentlich bei allen Helfern und Mitwirkenden dieses Tages: Benjamin Schmidt, Jochen Kunz, Christian Holländer, Manfred Ferino, Roman Lenz, Ulrich Jung, Martin Kühnel, Dennis Bahl, rinne, Cord Mittauer, Peter-Jan Maljers und Sascha Bahl.

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